Forner, Raquel (1902–1988)

Rachel Forner (b. 22 April 1902; d. 10. Juni 1988), argentinischer Maler. Forner wurde in Buenos Aires geboren und studierte an der Nationalen Akademie der bildenden Künste in Buenos Aires, die er 1923 abschloss, und bei Othon Friesz in Paris (1929–1930). 1932 half sie bei der Gründung der ersten privaten Kunstschule in Buenos Aires. Sie wurde 1951 Mitglied der Royal Society of Arts (England) und erhielt den Nationalen Preis für Malerei (Buenos Aires, 1942) und den Hauptpreis bei der Ersten Amerikanischen Biennale der Kunst (Córdoba, Argentinien, 1962). Durch ihre Begegnung mit den Surrealisten in Paris entdeckte Forner den kosmischen Charakter der Erfahrung und bemühte sich, ihr strukturellen Ausdruck zu verleihen. In späteren Jahren konzentrierten sich ihre Bilder auf eine Science-Fiction-Interpretation des Kosmos, wie in veranschaulicht Schwarze Astrobeings. Aus technischer Sicht sind ihre Kompositionen in ihrer Struktur höchst ungewöhnlich; Farbe spielt eine untergeordnete Rolle und neigt zur Monochromatik. Forners Arbeit spiegelt das Bild der menschlichen Seele inmitten der Komplexität der Welt wider.