Fühlen

fühlen / fēl / • v. (Vergangenheit gefühlt / gefühlt /) [tr.] 1. sich (einer Person oder eines Objekts) durch Berühren oder Berühren bewusst werden: Sie fühlte, wie jemand ihre Schulter berührte. ∎ sich bewusst sein (etwas passiert) durch körperliche Empfindung: Sie spürte, wie der Boden unter ihr nachgab. ∎ untersuchen oder durch Berührung suchen: er fühlte ihre Haare [intr.] Er fühlte sich um für die Spiele. ∎ [intr.] Empfindungsfähig sein. ∎ [intr.] Geben beim Berühren ein Gefühl von besonderer körperlicher Qualität: Die Wolle fühlt sich weich an. ∎ (den Weg fühlen) den Weg eher durch Berührung als durch Sehen finden: Sie stürzte sich in den dunklen Tunnel und tastete sich an den Wänden entlang. ∎ (sich fühlen) fig. vorsichtig handeln, insb. in einem Bereich, mit dem man nicht vertraut ist: Sie war neu im Beruf und fühlte sich immer noch so. ∎ (etwas herausfühlen) inf. etwas vorsichtig untersuchen: Sie wollen die Situation fühlen.2. Erfahrung (eine Emotion oder Empfindung): Ich fühlte ein Gefühl der Aufregung [intr.] Ich fühlte mich wütend und gedemütigt. ∎ [intr.] Betrachten Sie sich als in einem bestimmten Zustand oder mit bestimmten Qualitäten: Er fühlt sich nicht verpflichtet, jedes Wochenende zu besuchen. ∎ (fühlen Sie sich bereit) haben die Kraft und Energie zu tun oder damit umzugehen: Sie fühlte sich nicht bereit zu fahren. ∎ (fühle dich) sei gesund und gesund: Ruth fühlte sich nicht ganz. ∎ emotional betroffen sein von: Er hat den Verlust seiner Mutter nicht so stark gespürt. ∎ [intr.] Haben eine bestimmte Reaktion oder Haltung, insb. eine emotionale, zu etwas: wir fühlen sehr stark darüber zu erfahren, freie Meinungsäußerung. ∎ (fühlen für) Mitleid haben mit: arme Frau - ich fühle für sie.3. einen Glauben oder Eindruck haben, insb. ohne erkennbaren Grund: Sie hatte das Gefühl, dass die Frau sie nicht mochte. ∎ eine Meinung vertreten: Ich hatte das Gefühl, einen nützlichen Beitrag leisten zu können. • n. [usu. in sing.] 1. ein Akt des Berührens von etwas, um es zu untersuchen. ∎ der Tastsinn: Er arbeitete nach Gefühl, anstatt seine Augen zu benutzen.2. Ein Gefühl, das ein Gegenstand oder Material beim Berühren vermittelt: Nylontuch mit Baumwollgefühl. ∎ den Eindruck, den etwas vermittelt: Das Restaurant hat ein modernes Bistro-Flair. PHRASEN: Fühlen Sie sich frei (um etwas zu tun), zögern Sie nicht oder scheuen Sie sich (oft als Einladung oder zur Beruhigung verwendet): Fühlen Sie sich frei zu sagen, was Sie mögen (tun) etwas, das man gerne hat oder tut: Ich möchte feiern. Ich möchte ein (oder das) Gefühl dafür haben (oder mich damit vertraut machen): Sie können erkunden, um ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Ich habe ein Gefühl dafür, ein sensibles Gefühl zu haben Wertschätzung oder ein intuitives Verständnis von: Man muss ein Gefühl für Tiere haben. spürbar wirken: Die Wirtschaftskrise machte sich bemerkbar.