Notare

Während der Renaissance mussten viele Arten von Vereinbarungen - einschließlich Grundstücksverkäufen, Geschäftsverträgen und Testamenten - in lateinischer Sprache verfasst und in der richtigen Rechtsform eingerichtet werden, um verbindlich und gültig zu sein. Der Notar erstellte die rechtlichen Aufzeichnungen dieser Vereinbarungen und machte sie zu öffentlichen Dokumenten, die andere bei Bedarf einsehen konnten. In vielen Bereichen spielten Notare eine Schlüsselrolle im Rechtssystem der Renaissance.

Um Notar in Italien zu werden, musste eine Person einer Gilde * beitreten, zu der auch Anwälte gehörten. Die Aufnahme in die Gilde beinhaltete eine Prüfung, auf die sich die Menschen entweder durch eine Ausbildung * oder durch zweijährige Klassenbesuche vorbereiteten. Obwohl es mehr Notare als Anwälte gab, gehörten sie einer niedrigeren sozialen Klasse an und besaßen weniger politische Macht.

Der Einsatz von Notaren verbreitete sich in den 1200er Jahren nach Norden. Ihre rechtliche Rolle und ihr sozialer Status waren von Land zu Land unterschiedlich. In Frankreich leiteten Notare Regierungsabteilungen und königliche Ämter für öffentliche Aufzeichnungen. In den 1400er Jahren waren sie erbliche Adlige und Kulturführer geworden. Notare in England spielten eine begrenzte Rolle. Sie hatten fast keine Funktion in Gerichten des Common Law, die mündliche gegenüber schriftlichen Beweismitteln bevorzugten. Sie dienten jedoch vor kirchlichen und militärischen Gerichten. Notare waren auch ein wesentlicher Bestandteil der päpstlichen Kurie oder Verwaltung. Im Jahr 1507 gründete Papst Julius II. Ein formelles Notarkollegium, das das ausschließliche Recht hatte, in der Kurie zu dienen.

([VORLÄUFIGE VOLLAUTOMATISCHE TEXTÜBERSETZUNG - muss noch überarbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.]Recht. )

* Gilde

Vereinigung von Handwerkern und Handwerkern und Arbeitern, die Standards für die Interessen ihrer Mitglieder setzen und diese vertreten

* Ausbildung

System, nach dem eine Person gesetzlich verpflichtet ist, für einen bestimmten Zeitraum für eine andere Person zu arbeiten, als Gegenleistung für die Unterweisung in einem Gewerbe oder Handwerk

* päpstlich

unter Bezugnahme auf das Amt und die Autorität des Papstes