Panamerikanische Autobahn

Ursprünglich als einzelne Straße konzipiert, ist der Panamericana ein Straßennetz durch fünfzehn Länder, das sich von Alaska nach Argentinien, Brasilien und Chile erstreckt. Ab 2007 müssen nur noch vierundfünfzig Meilen gebaut werden. Die Idee für ein panamerikanisches Autobahnsystem entstand 1923 auf der Fünften Internationalen Konferenz Amerikanischer Staaten in Santiago de Chile. 1925 fand die erste Panamerikanische Autobahnkonferenz statt Buenos Aires stellte fest, dass der Bau einer Autobahn für die Entwicklung der Region von unmittelbarer Bedeutung war. 1928 erteilte die Sechste Internationale Konferenz Amerikanischer Staaten in Havanna die Genehmigung einer Straße für die Längskommunikation über den Kontinent.

Der mögliche Katalysator für die weitere Entwicklung der Autobahn war der Zweite Weltkrieg. Plötzlich wurden angemessene Landverbindungen zwischen den Kontinenten, insbesondere zwischen den Vereinigten Staaten und der Panamakanalzone, für die militärische Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Insbesondere in Mittelamerika wurden erhebliche Fortschritte erzielt. Die Unterstützung der USA war sehr wichtig.

In den 1950er Jahren überzeugten Anhänger der Autobahn den US-Kongress davon, dass eine Autobahn und die damit einhergehende wirtschaftliche und soziale Entwicklung eine wichtige Abschreckung für die kommunistische Expansion in Lateinamerika darstellen. Die Durchgangsstraße wurde schließlich 1963 eröffnet, mit Ausnahme der Darién Gap, einer Strecke zwischen Nordkolumbien und Südpanama. Die Autobahn hat zur wirtschaftlichen Entwicklung in Mexiko und Mittelamerika beigetragen.