Timespeak

TIMESPEAK. Ein informeller Begriff für den STIL der Autoren des Time Magazine und ähnlicher Nachrichtenmagazine. Oft abwertend, identifiziert es eine homogenisierte, rassige, verdauungsähnliche Prosa, in der die folgenden oft überlappenden Merkmale im Vordergrund stehen: (1) Starke Vormodifikation, in Sätzen wie "Kardiologenkollegen des Chirurgen Barnard", "Black Power Proselyter"sic] Stokely Carmichael '. (2) Ein weitreichendes, oft skurriles Vokabular, das recherchierte Begriffe wie verwendet Bravour und Einmal, solche umgangssprachlichen Begriffe wie glitz(y), verärgert, schickund verrückt (oft in formalen Kontexten), solche Neologismen wie Shopaholic, Sweetspeak, Hippiedomund solche Phrasenwörter wie 'Johnson's in der Nähe der Weste Methode 'und' das ebullient, unerschöpflich, größer als das Leben Aktivist '. (3) Wortspiel, wieder häufig in Schlagzeilen: "Nennen wir es Politics Lite, mit viel Schaum und wenig nerviger Substanz"; "Einmaliger und zukünftiger Champion"; "Tressed to the Nines". (4) Aktuelle Schlagworte und Schlagworte wurden in die Kopie eingearbeitet, oft in angepasster Form, wie beim Namen des populären Films Fatal Attraction wurde in einem Artikel über die europäische Verkehrssicherheit mit dem Titel "Ein neuer Sommer tödlicher Traktion" (15. August 1988) ausgenutzt. (5) Begeisterung für scharfe Bilder: "Krankenwagen schreien zu mehreren Haufen", "Urlauber der White-Knuckle-Sorte". Siehe JOURNALESE.